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Heile,
heile Segen,
drei
Tage Regen,
drei
Tage Sonnenschein,
drei
Tage Schnee,
tut's
dem Kindchen nimmer weh!
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Mein
Mäuschen hat sich weh getan,
es
fiel auf die Nase.
Zeige
mir, wo tut's denn weh,
dass
ich drüber blase: F-f-f-f-f-f-f.
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Heile,
heile, Kätzchen,
's
Kätzchen hat vier Tätzchen,
und
hat einen langen Schwanz:
Morgen
ist alles wieder ganz!
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Vögel,
die nicht singen,
Glocken,
die nicht klingen,
Pferde,
die nicht springen,
Pistolen,
die nicht krachen,
Kinder,
die nicht lachen,
was
sind das für Sachen?
Bei
der vorletzten Zeile das Kind kitzeln.
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Häschen
in der Grube
saß
und schlief.
Armes
Häschen bist du krank,
dass
du nicht mehr hüpfen kannst?
Häschen
hüpf, Häschen hüpf, Häschen hüpf!
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Schaukelverse, Kniereiter |
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Ri-ra-rutsch,
wir fahren mit der Kutsch'.
Wir
fahren mit der Schneckenpost,
wo
es keinen Pfennig kost'.
Ri-ra-rutsch,
wir fahren mit der Kutsch'.
Ri-ra-rutsch,
wir fahren mit der Kutsch'.
Mit
der Kutsche fahren wir,
auf
dem Esel reiten wir.
Ri-ra-rutsch,
wir fahren mit der Kutsch'.
Beim
Singen oder Aufsagen dieses Reimes
kann das Kind
gut
auf den Schultern oder dem Rücken umhergetragen werden.
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Wir
reiten um die Wette
vom
Schränklein bis zum Bette.
Papa
trägt mich huckepack,
auf
seinem Rücken wie 'nen Sack!
Reiten,
das ist nett,
doch
jetzt muss ich ins Bett!
Das
Kind huckepack oder auf
den Schultern umhertragen.
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Hoppe, hoppe, Reiter,
wenn
er fällt,
dann
schreit er.
Fällt
er in den Teich,
findet
ihn keiner gleich.
Fällt
er in die Hecken,
fressen
ihn die Schnecken.
Fällt
er in den Graben,
fressen
ihn die Raben.
Fällt
er in den Sumpf,
macht
der Reiter: Plumps!
Das
Kind auf den Knien erst langsam,
dann schneller reiten lassen.
Zum
Schluss die Knie öffnen und das
Kind sachte nach hinten plumpsen lassen.
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Schwesterchen,
komm tanz mit mir!
Beide
Hände reich ich dir.
Einmal
hin und einmal her,
Ringsherum,
das ist nicht schwer.
Ei,
das hast du schön gemacht,
Ei,
das hätt ich nicht gedacht,
Einmal
hin und einmal her,
Ringsherum,
das ist nicht schwer.
Noch
einmal das schöne Spiel,
Weil
es mir so gut gefiel,
Einmal
hin und einmal her,
Ringsherum,
das ist nicht schwer.
Mit
den Füßen, trapp, trapp, trapp,
Mit
den Händchen, klapp, klapp, klapp,
Einmal
hin und einmal her,
Ringsherum,
das ist nicht schwer.
Babys,
die noch nicht laufen können,
nimmt man einfach zum gemeinsamen
Tanzen
auf den Arm oder lässt sie auf den Knien reiten.
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In
die Luft willst du dich wagen,
hoch
soll dich der Vogel tragen,
über
Wiesen und Felder,
über
Wasser und Wälder.
Und
wann soll es heimwärts gehn?
Wenn
die Sterne am Himmel stehn!
Das
Kind umhertragen. Wenn es groß genug ist,
kann
es auf den Schultern sitzen.
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Müde
bin ich, geh zur Ruh,
schließe meine Äuglein zu.
Vater,
lass die Augen dein
über
meinem Bette sein.
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Zu
Bett, mein Kind,
es
weht der Wind.
Es
schläft der Bär,
er
schnarcht schon schwer.
Es
träumt die Puppe
in
ihrer Stube.
Nun
schlaf auch du!
Zu
Bett, mein Schatz,
es
schläft die Katz'.
Und
auch der Hund,
der
träumt zur Stund'.
Dein
Fahrrad ruht,
das
tut ihm gut.
Nun
schlaf auch du!
Zu
Bett, mein Schatz,
ich
mach dir Platz.
Ich
gehe nun,
will
selber ruhn,
will
träumen fein
vom
Kindlein mein.
Nun
schlaf auch du!
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Leise,
leise, leise,
der
Mond macht eine Reise.
Erwacht
sind alle Sternelein,
schlaf
ein, mein Kind, schlaf ein.
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In
einem leeren Haselstrauch
da
sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.
Der
Erich rechts und links der Franz
und
mittendrin der freche Hans.
Sie
haben die Augen zu, ganz zu
und obendrüber, da schneit es, hu!
Sie
rücken zusammen, ganz dicht.
So
warm wie der Hans hats niemand nicht.
Sie
hören alle drei ihrer Herzlein Gepoch.
Und
wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.
Dieses
Gedicht von Christian Morgenstern eignet sich gut für Schmusestunden vor
dem Zubettgehen.
Die
Eltern nehmen ihren Spatz zwischen sich und rücken dicht zusammen.
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Schlaf,
du kleine Seele,
schlaf
in guter Ruh!
Schlummre
ohne Fehle,
mach
die Äuglein zu.
Schlummre
sanft und süße,
ruhe Händ' und Füße,
auch
das Äugelein,
muss
geschlossen sein!
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Sternlein,
Sternlein in der Nacht
halt
über unserem hause Wacht.
Behüte
Vater und Mutter mein,
Brüderlein
und Schwesterlein.
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