Das ist der Daumen,

der schüttelt die Pflaumen,

der liest sie auf,

der trägt sie heim

und der isst sie alle, alle allein.

 

Die Finger einzeln antippen,

den kleinen Finger schütteln.

 


Der ist ins Wasser gefallen,

der hat ihn wieder rausgeholt,

der hat ihn ins Bett gesteckt,

der hat ihn zugedeckt

und der kleine Schelm hat ihn wieder aufgeweckt.

 

Die Finger einzeln antippen,

den kleinen Finger schütteln.

 


Fünf Männlein sind in den Wald gegangen,

die wollten den Osterhasen fangen.

Der Erste war so dick wie ein Fass

und brummte immer: “Wo ist der Has, wo isst der Has?“

Der Zweite rief: „Da ist er ja, da ist er ja!“

Der Dritte war der Lange, dem war gar angst und bange,

er fing an zu weinen: „Ich sehe keinen, ich sehe keinen.“

Der Vierte sprach: „Das ist mir zu dumm, ich kehre wieder um!“

Der Kleinste aber, wer hätts gedacht,

der hat den Hasen nach Hause gebracht.

Da haben alle, alle gelacht.

 

Die Finger einzeln antippen,

zum Schluss das Baby kitzeln.

 


Es schneit, es schneit,

es tröpfelt, es tröpfelt,

es regnet, es regnet,

es hagelt, es hagelt,

es blitz, es schlägt ein!

Klingelingeling,

die Feuerwehr kommt.

 

Erst sachte, dann heftiger auf den Tisch trommeln.

Bei ‚blitz’ klatschen, auf den Tisch schlagen

Und mit zwei Fingern über den Tisch laufen.


 

Linke Hand das ist der Stall,

Finger sind die Tiere all.

Dieses dicke Däumchen mein

ist ein kleines, fettes Schwein.

Zeigefinger ist ein Pferd,

ist dem Reiter sehr viel wert.

Mittelfinger ist die Kuh,

hat zwei Hörner und macht: „Muh!“

Und dann kommt der Ziegenbock

mit dem langen Zottelrock.

Hier mein kleines Fingerlein

soll mein kleines Schäfchen sein.

Alle Tierchen laufen im Galopp

immer schneller, hopp, hopp, hopp,

über Stock und über Stein

alle in den Stall hinein,

denn es wird bald finster sein.

 

Die linke Hand hohl formen als Stall.

Mit den Fingern der rechten Hand wackeln.

Dann laufen die Finger in die hohle linke Hand.

 


Mein Häuschen steht nicht ganz gerade,

ist das aber schade.

Mein Häuschen ist ein wenig krumm,

ist das aber dumm.

Bläst ein scharfer Wind hinein,

fällt das ganze Häuschen ein.

Kommt der liebe Sonnenschein,

steht mein Häuschen wieder fein.

 

Die Finger bilden ein Haus und spielen den Text nach.

Bei ‚Wind’ pusten, bei ‚Sonne’ einen Kreis beschreiben.

 


In meinem Häuschen

Sind schrecklich viel Mäuschen.

Das pfeift und zappelt

Und kribbelt und krabbelt

Auf Tischen und Bänken

auf Stühlen und Schränken,

will knabbern und naschen,

und will man sie haschen,

husch, sind sie fort.

 

Die Finger bilden ein Haus,

krabbeln über Tisch und Stuhl,

kitzeln, piksen und laufen fort.

 


Zehn Hampelmänner hab ich hier,

was ich auch tu, sie helfen mir.

Sie können malen, kneten, nähen,

sie können auch den Kreisel drehen.

Und haben sie ihr Werk vollbracht,

so schlafen sie die ganze Nacht.

Am Morgen wasch ich sie alle rein

Und sag: „Guten Morgen, Fingerlein!“

 

Hände drehen, Finger strecken.

Die Tätigkeiten nachspielen,

dann Finger in den Schlaf streicheln.

Waschen, klatschen.


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