Schlafen sollte der Säugling zunächst ausnahmslos auf der Seite. Hierzu eignet es sich, ihn mit einer Handtuch- oder Moltonrolle im Rücken zu stützen oder ein sog. Keilkiste aus dem Babymarkt. Wichtig ist es, den Säugling abwechselnd auf die rechte und linke Seite zu legen (von Nacht zu Nacht). Später kann das Baby auch auf dem Rücken liegen.
 

Solange das Baby sich noch nicht selber drehen kann, sollte es nicht auf dem Bauch schlafen, weil es sowohl zu Fehlstellungen der Füße führen kann und als einer der Gefahrenpunkte gilt, der in Verbindung mit dem plötzlichen Kindtod immer wieder beobachtet wird (s. Babys Sicherheit).

Nachts sollte die Temperatur bei 16°-18° Grad liegen (bei offenen Fenster Zug vermeiden). Zum Zudecken kann zunächst das Daunenkissen aus dem Kinderwagen benutzt werden, später eignet sich ein Schlafsack, damit das Baby durch seine Bewegung nicht unter die Decke rutschen kann (Erstickungsgefahr).

Ein Kopfkissen braucht das Baby nicht! Unsere Erfahrung ist es, dass Babys unheimlich gut und gerne an der frischen Luft schlafen, deshalb sollten sie so oft wie möglich im Kinderwagen auf Balkon oder Terrasse schlafen – auch im Winter (eincremen und warm anziehen nicht vergessen).

 

Im wachen Zustand sollte das Baby auch immer mal wieder auf dem Bauch liegen als Vorübung für das spätere Robben und Krabbeln. Die meisten Babys mögen das zunächst nur einige Minuten, da das Anheben des Köpfchens anstrengt.
 

Wir haben die Erfahrung gemacht, das Babys die Bauchlage auf einem Stillkissen lieber mögen. Hierzu einfach das Kissen zusammendrücken und evtl. zur Rundung hin (hier liegt das Köpfchen) etwas erhöhen.
 

Auf dem Stillkissen liegt das Baby auch auf dem Rücken sehr gern – z.B. bei den Eltern auf dem Sofa – denn es bekommt mehr mit und fühlt sich nicht "weggelegt". Wenn es nicht zu warm ist, wird das Wohlbefinden gesteigert, wenn das Baby in seiner Wolldecke "eingepuckt" ist (Technik s. Babys Wohlfühlprogramm), es erinnert sich an die bekannte Enge im Mutterleib.
 

Empfehlenswert ist es auch, das Baby schon frühzeitig (ab ca. 6 Wochen) auf eine Spieldecke zu legen, denn durch die fehlende Begrenzung wird es eher den Drang entwickeln, sich zu drehen. Als visueller Reiz bietet sich ein s.g. Babytrimmer an, schon bald wird das Baby seine Ärmchen in Richtung der herabhängenden Spielsachen bewegen. (s. Babys Spielsachen)

 

In einer Wippe oder im Auto-Babysitz sollte das Baby anfänglich nur selten liegen, da es die Bewegungsfreiheit einschränkt und zu Wirbelsäulenschäden führen kann. Außerdem wird das Baby durch das erweiterte Blickfeld "verwöhnt" und will möglicherweise dann nicht mehr flach liegen. Ab ca. 5 Monaten können Wippe oder Autositz ab und zu genutzt werden.

 

Auch im Kinderwagen sollten die Babys so lange wir möglich flach liegen, bevor die Rückenlehne hochgestellt bzw. die Karre genutzt wird (mit ca. 8 Monaten).

 

Im Hochstuhl soll das Kind erst sitzen, wenn es auch auf dem Boden frei sitzen kann.

 

Keine Hopser oder Gehilfen für das Kind, sie eröffnen ein Blickfeld, das von allein noch nicht zu erreichen ist. Das Kind sucht sich für seine ersten Gehversuche eigene Hilfsmöglichkeiten wie z.B. Bobby Car, Puppenwagen oder ähnliches.

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